Mittwoch, 29. Juli 2015

Die Ängste eines Austauschschülers

Ich weiß, dass so ein Auslandjahr auch viele Ängste mit sich bringt und deswegen zähle ich hier ein paar auf.

Probleme mit der Sprache:
Ich will nicht sagen, dass mein Englisch schlecht ist, aber ich traue mich bis heute noch nicht richtig vor der Klasse auf Englisch zu reden. Außerdem könnte das auch zu Missverständnissen führen.

Flugzeugabsturz:
Vielleicht ist das übertrieben, aber was soll´s. Ich bin lange nicht mehr geflogen und es kann immer etwas passieren.

Freunde verlieren:

Nicht mit jedem meiner Freunde, werde ich zehn Monate lang Kontakt haben und auch jetzt nach der Schulzeit, habe ich schon keinen Kontakt mehr mit früheren Freunden und das ist drei Wochen her. 
Aber ich denke meine aller besten Freunde werden immer bleiben.

Schreckliche Gastfamilie:
Meine Gastfamilie wirkt von den E-mails, die sie mir schreiben, wirklich super nett, aber es kann sein, dass ich dort ankomme und sie mich überhaupt nicht mögen oder umgekehrt.

In der High School schlecht sein:
Auf meiner jetzigen Schule habe ich gute Noten, aber das kann sich dort ändern. Vor allem vorm Sport habe ich Angst. Ich war noch nie die größte Sportlerin und ich hoffe, dass ich bei den Sportarten mithalten kann, immerhin besteht der Nachmittag dort hauptsächlich aus Sport.

Fett werden:
Nicht, dass ich Vorurteile oder so hätte, aber wenn es wirklich so ist, dass sie sich ausschließlich von Fast Food ernähren, werde ich das höchst wahrscheinlich auch so machen und einfach fett werden. Davor habe ich nicht die größte Angst, schließlich kann ich abnehmen, aber bei mir wird das schwierig, weil ich zu gerne esse, um auf etwas zu verzichten.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Visum, Bewerbung und der andere Kram, der vorher gemacht werden muss

So fing alles an
Ich habe mich im Sommer 2014 dazu entschieden ein Auslandsjahr in den USA zu machen. Dazu habe ich mich dann über einige Organisationen informiert und schließlich im Herbst richtig dazu beworben.
Und zwar bei Open Door International (ODI). Man musste online eine Anmeldung ausfüllen mit wichtigen Informationen über einen selbst. Wenn man diese Anmeldung abgeschickt hat, bekommt man wenig später mit der Post einen riesigen Stapel Zettel zum ausfüllen. Das war nun die richtige Bewerbung. Wenn man diese abgeschickt hat, kommt jemand von ODI zum sogenannten Interview.
Das Interview führen ehrenamtliche Mitarbeiter, die vor zwei-drei Jahren schon einmal ein Auslandsjahr gemacht haben. Bei diesem Interview musste ich sagen, warum ich in die USA möchte und wieder Fragen über mich beantworten. In erster Linie wurde meine Motivation geprüft.
Bei diesem Gespräch gibt es auch einen englischen Teil. Sie sagte, dass ich etwas über mich erzählen soll und dann bekommt man noch ein paar weitere Fragen gestellt. 
Davor muss man keine Angst haben, denn die sind wirklich nett und man sollte es als nettes Gespräch sehen und nicht als Prüfung.

Sie schrieb dann an ODI eine E-mail über mich und, ob ich geeignet bin. Dann wird entschieden, ob ich im Programm aufgenommen bin oder nicht. Wenn man angenommen ist bekommt man weitere Zettel zum ausfüllen und zurück schicken. Weiterhin muss man einen Test auf Englisch machen. Das ist eines der schwierigsten Dinge in der Bewerbung, aber gut zu schaffen.

Diese Dinge musste man in der Bewerbung angeben
  • Zeugnisse der letzten drei Jahre
  • Hobbies
  • Fragen zum Gesundheitszustand
  • allgemeine Informationen über einen selbst
  • Brief an die Gastfamilie
  • Eine Fotocollage für die Gastfamilie
  • Kram zum unterschreiben
  • Kommentare der Eltern
  • Unterlagen für die Schule
  • Unterlagen für den Arzt
  • Unterlagen für den Englischlehrer
  • Informationen über die Eltern Das meiste davon wird auf Englisch gefragt und muss auf Englisch ausgefüllt werden!
Nachdem man alles geschafft hat

Später kommt das Vorbereitungsseminar in Köln. Innerhalb von zwei Tagen werden dir alle wichtigen Dinge, die du in Amerika beachten solltest, erklärt.


Visum

Die Organisation schickt einem alle wichtigen Informationen und dort ist alles ganz genau erklärt. Auf jeden Fall bekommt man ein wichtiges Formular (DS-160).
Der Termin für die Beantragung des Visums, wird online gemacht. Dazu muss man erst einmal 300 Dollar hinblättern. Dann sitzt man über zwei Stunden vor dem PC und beantwortet Fragen. Natürlich auf Englisch. Wieder muss man wichtige Fragen über sich selbst beantworten und zum Beispiel, wofür man das Visum überhaupt braucht.
Dann darf man sich einen Tag für den Termin aussuchen und bekommt eine Terminbestätigung. Sowie eine Bestätigung dafür, dass man bezahlt hat.
An dem Tag des Termins bin ich nach Berlin in die Botschaft gefahren. Schon Vor der Botschaft musste ich warten, bis ich rein gelassen wurde. Ich wurde mit vier weiteren Personen in die Botschaft gelassen und wir mussten durch die Sicherheitskontrolle.
Wichtig! Keine Taschen oder Handys mit in die Botschaft nehmen!
Als ich da durch war musste ich in das Gebäude gehen und an einer Art Pult stand ein Mann, der die Zahlungsbestätigung und das DS-160 einsammelte. Gegenüber von ihm stand ein weiterer Mann, dem ich meinen Reisepass geben sollte. Er fragte, ob ich schon ein Reisedatum habe und habe es ihm genannt. Zum Glück wusste ich zu der Zeit schon wer meine Gastfamilie ist und so hatte ich auch schon ein Abflugdatum. Er gab mir eine Broschüre, die ich lesen sollte.
Dann hieß es sitzen und warten, bis man aufgerufen wird. Da sich in der Botschaft ausschließlich Amerikaner befinden, muss man ganz genau hinhören, wenn jemand aufgerufen wird, denn durch den Akzent ist es manchmal ziemlich schwer seinen eigenen Namen zu hören. Man wird zweimal aufgerufen. Einmal um seine Fingerabdrücke abscannen zu lassen und das andere Mal, wird man zu einem Gespräch aufgerufen. Bei mir war es so, dass ich kein einziges Mal etwas auf Englisch gefragt wurde. Der Mann beim Gespräch fragte, ob ich schon eine Gastfamilie habe und in welchen Bundesstaat ich kommen werde.
Das Gespräch ging ganz schnell und ich war eine halbe Stunde vor meinem eigentlichen Termin fertig.

 Das musst du zum Termin mitnehmen

  • Reisepass
  • Passbild
  • Zahlungsbestätigung
  • Terminbestätigung
  • DS-160

Mein Fazit ist: Man muss länger sitzen und warten, als reden.






Gründe warum ich ein Auslandsjahr machen will

Die meisten würden jetzt schreiben, dass sie gerne ihr Englisch verbessern wollen und andere Kulturen kennen lernen wollen, aber das ist schließlich klar und genau das will ich auch, aber ich habe noch ein paar andere Gründe.

Selbstbewusster werden:
Ich war noch nie die Sorte Mensch, die selbstbewusst an die Sachen ran geht. Wisst ihr wie nervig das ist? Ich hoffe einfach, dass ich durch diese Reise mehr Mut fasse.

Weg aus Deutschland:
Ich lebe jetzt schon 16 Jahre in Deutschland und es wird hier langsam langweilig. Immer nur die gleichen Menschen, die ich um mich herum habe. Ich brauche was Neues.

Klischees aufklären:
Wie leben die Amerikaner? Wie ist das leben auf einer High School? Sind die Mädchen wirklich solche zicken und sind alle Amerikaner dick? Und und und...

Abenteuer meines Lebens:
Ich weiß nicht, was mehr Spaß macht. Ein Jahr elfte Klasse voller stress in Deutschland oder zwei Tage Chicago sowie das High School leben und so weiter. Vielleicht komme ich danach nie wieder nach Amerika und dazu noch für ein Jahr.

Die große Liebe finden:
Nein! So naiv bin ich dann doch wieder nicht. Wäre zwar ganz nett, aber man muss schließlich realistisch bleiben.

Neue Freunde finden:
Ich habe viele Freunde und ich liebe meine Freunde, aber trotzdem sind ein paar neue Freunde, die noch dazu in Amerika leben, ziemlich cool.

Erfahrungen sammeln:
Ein Auslandsjahr bedeutet neue Dinge entdecken. Zum Beispiel: Das Leben in einer Gastfamilie oder ein Jahr ohne meine Liebsten.

Es gibt noch viele weitere Gründe, aber dies sind die wichtigsten...



Mittwoch, 22. Juli 2015

Ich stelle mich vor!

Ich gehe davon aus, dass die meisten, die hier sind mich schon kennen. Aber trotzdem wollte ich mich mit 20 Fakten über mich vorstellen!

1. Ich heiße Saskia
2. Ich bin 16 Jahre alt
3. Mein Auslandsjahr startet am 7. August 2015
4. Ich schreibe gerne
5. Open Door International ist die Organisation, mit der ich fliege
6. Ich reise gerne
7. Ich glaube ich habe Flugangst
8. Ich bin lange nicht mehr geflogen
9. Ich bin zu ehrlich für die meisten
10. Ich habe zwei jüngere Geschwister
11. Ich fliege mit einer Freundin zusammen
12. Ich lese gerne
13. Ich bin eine Niete beim zocken
14. Cookies!
15. Meine Hände sind immer kalt
16. Ich wäre lieber blind als taub
17. Ich entscheide Dinge spontan
18. Ich hasse Menschen, die oberflächlich sind
19. Ich spiele Badminton, ansonsten bin ich unsportlich
20. Ich hoffe der Blog gefällt euch!