Ich bin nun schon seit zwei 1/2 Wochen in Amerika und seit zwei Wochen bei meiner Gastfamilie. Meine Gastfamilie ist sehr nett und nimmt mich zu allem mit. Es ist schon eine menge passiert und leider auch zwei Kleinigkeiten, die mich ein bisschen stören.
Die
ersten zwei Tage in meiner Gastfamilie, waren ein mega Kulturschock für
mich. Die Leute leben hier anders. Zum einen essen, die hier kaum
zusammen. Nur abends. Und dann auch nur vor dem Fernseher. Meine
Gastschwester guckt eine menge Fernsehen.
Leider
hatte ich das Pech, dass gleich am zweiten Tag Volleyballtraining
anfing. Zu dem hat mir auch keiner gesagt, wann das Volleyballtraining
anfängt. Weder am ersten Tag, noch am zweiten Tag. Zum Glück durfte ich
die erste Stunde erst nur zugucken. Aber am zweiten Tag musste ich dann
schon mit machen. Das Problem ist, dass ich kaum Volleyball gespielt
hatte und deswegen mega schlecht bin. Wir sind über 50 Mädchen in
Volleyball und kein einziger Junge. Die Mädchen sind alle sehr sportlich
und tragen bestimmte Sportkleidung, die ich natürlich nicht hatte.
Musste ich mir erst kaufen und das war sehr teuer.
Eigentlich
tragen sie ein T-Shirt (Davon haben die hier eine Menge) sehr knappe,
eng anliegende Shorts, Knieschoner, Haarband, so komische Sportsocken
und Volleyballschuhe.
Auf
jeden Fall, sagte meine Gastschwester, dass wir los wollen. (Zu dem
Zeitpunkt verstanden wir uns schon ein bisschen besser).
Ich folgte ihr vor die Haustür. Dort stehen die Autos. Sie haben drei Autos und einen Ranger(Was das ist erkläre ich später).
Ich
fragte mich, wer würde uns denn nun zum Volleyball fahren. Meine
Gastschwester ist 15 und sollte eigentlich noch nicht fahren dürfen.
Aber als sie in eins der Autos stieg und dazu noch durch die Fahrertür,
stockte mir kurz der Atem. Sie wird doch jetzt nicht fahren oder? Sollte
ich einer 15jährigen wirklich vertrauen?
Dann
fuhren wir.Und das war ein verdammt langer Weg. Denn das Haus, in dem
ich im Moment wohne, liegt 15 Minuten von Springfield weg.
Die Schule ist eigentlich ganz groß. Ein bisschen kleiner als die in Deutschland.
Am
zweiten Tag durfte ich dann wie gesagt auch mitmachen, weil ich aber
eine der schlechtesten in der Gruppe bin, durfte ich an der Wand üben,
wie man Bälle passt.
So
ging das eigentlich die ganze Zeit weiter, was Volleyball betrifft. Und
da ich noch keine Freunde hier hatte musste ich bei Partnerübungen
immer mit so einer komischen zusammen trainieren. Manchmal haben mich
auch ein paar andere gefragt und dafür bin ich denen mittlerweile
dankbar.
Am
Freitag haben die mich dann mit nach New Ulm genommen zum sogenannten
Demo Derby. Bei diesem Derby fahren alte Autos in einader. Ziemlich
bescheuert eigentlich. Auf jeden Fall gewinnt der letzte, der noch
fahren kann, 1000 $. Ich muss zugeben, dass das ziemlich lustig war.
Samstag
waren wir shoppen in Mankato. Das ist die nächste größte Stadt und ist
mindestens eine Stunde fahrt von hier. Dort habe ich mir dann die
Sportklamotten gekauft, die hier alle tragen, sowie ein neues Handy mit
einer amerikanischen Nummer. Okay, es ist kein neues Handy gewesen,
sondern das alte von meiner ältesten Gastschwester.
Hey! Ich werde ein Auslandsjahr in den USA machen und hier so etwas wie ein Tagebuch führen und euch berichten, was so passiert.
Sonntag, 23. August 2015
Dienstag, 18. August 2015
Das erste Treffen mit der Gastfamilie
Ich stieg mit den anderen zusammen aus dem Flugzeug aus. Wir waren alle verdammt aufgeregt, denn die Gastfamilien könnten überall stehen und auf uns warten. Wir gehen nur ein paar Meter und schon stand die erste Gastfamilie bereit und wartete auf jemanden von uns. Die Aufregung stieg. Viele Fragen breiteten sich in meinem Kopf aus. Werden sie nett sein? Wie werden sie mich empfangen? Wer sind diese Menschen, mit denen ich ein ganzes Jahr mein Leben verbringen werde?
Irgendwann waren nur noch ich und Emily übrig. Die anderen hatten ihre Familie schon kennen gelernt.
Wir liefen verwirrt durch den Flughafen, denn uns fehlte noch unser Gepäck und wir wussten nicht, wo wir es abholen konnten.
Also liefen wir einfach weiter und hofften darauf, dass wir das Gepäckband finden. Und dann haben wir sie gesehen. Erst von weitem und ich war mir erst nicht sicher, ob sie das wirklich sind. Sie standen zusammen mit Emilys Gastfamilie und sie redeten miteinander. Als sie uns sahen, lächelte ich meiner Gastschwester zu. Sie lächelte kurz zurück, dann schaute sie wieder auf ihr Handy. Meine Gastmutter, stattdessen, umarmte mich und stellte sich ganz lieb vor. Ich umarmte auch meine ein Jahr jüngere Gastschwester. Aber sie schaute immer noch gelangweilt. Als wäre ich ihr völlig egal.
Wir unterhielten uns kurz mit Ihnen und wir erfuhren, dass die Schwester von Emilys Gastmutter bei mir in Springfield (Ja, wie bei den Simpsons, ich weiß...) lebt. Das heißt, die kommen uns irgendwann besuchen.
Dann holten wir unser Gepäck vom Gepäckband und meine Gastschwester nahm meinen kleinen Koffer. Immerhin ein bisschen nett...
Ich verabschiedete mich noch schnell von den anderen Austauschschülern, die mittlerweile auch ihr Gepäck holen wollten. Und dann noch von Emily und dann brachte mich meine Gastfamilie zu ihren Pick-up(Das Auto, nicht das Schockoladenteil).
Dort wartete mein Gastvater auf uns. Ihr begrüßte mich super freundlich und nahm mir den großen Koffer ab und verfrachtete ihn im Kofferraum.
Dann fuhren wir los und meine Gastmutter fragte mich, wie mein Flug war. Ich war so aufgeregt, dass ich erst einmal auf Deutsch geantwortet habe. Schnell habe ich auf Englisch geantwortet. Ich war zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall noch viel zu schüchtern, um irgendetwas zu sagen und deswegen bestand mein Wortschatz aus "Yes", "No" und "Okay".
Wir sind eine Stunde gefahren und die Stimmung hat sich nur ganz wenig gelockert. Ich war immer noch angespannt. Aber dann haben wir einen Stop bei einem typisch amerikanischen Restaurant gemacht und natürlich (Achtung: Klischee) haben wir Burger gegessen!
Dann hat sich die Stimmung ein bisschen mehr gelockert.
Meine Gastmutter erzählte mir von dem Demo Derby, das nächte Woche in New Ulm (die nächst größte Stadt, die von Einwanderen aus Deutschland an die Stadt Ulm in Deutschland angelehnt ist).
An der Farm angekommen, haben sie mir das Haus gezeigt und mir ist aufgefallen, dass sie hier nicht so viel Wert auf Ordnung legen. Das Haus ist sehr groß und sehr amerikanisch. Danach zeigten sie mir mein Zimmer. Es ist groß, blau und sehr gemütlich. Uuuund... ich habe einen Wandschrank!
Als ich ein bisschen Zeit für mich hatte, packte ich meinen Koffer aus und bemerkte, dass die Schokolade (Gastgeschenk) ein wenig zerbrochen ist.
Sie haben sich trotzdem darüber gefreut!
Irgendwann waren nur noch ich und Emily übrig. Die anderen hatten ihre Familie schon kennen gelernt.
Wir liefen verwirrt durch den Flughafen, denn uns fehlte noch unser Gepäck und wir wussten nicht, wo wir es abholen konnten.
Also liefen wir einfach weiter und hofften darauf, dass wir das Gepäckband finden. Und dann haben wir sie gesehen. Erst von weitem und ich war mir erst nicht sicher, ob sie das wirklich sind. Sie standen zusammen mit Emilys Gastfamilie und sie redeten miteinander. Als sie uns sahen, lächelte ich meiner Gastschwester zu. Sie lächelte kurz zurück, dann schaute sie wieder auf ihr Handy. Meine Gastmutter, stattdessen, umarmte mich und stellte sich ganz lieb vor. Ich umarmte auch meine ein Jahr jüngere Gastschwester. Aber sie schaute immer noch gelangweilt. Als wäre ich ihr völlig egal.
Wir unterhielten uns kurz mit Ihnen und wir erfuhren, dass die Schwester von Emilys Gastmutter bei mir in Springfield (Ja, wie bei den Simpsons, ich weiß...) lebt. Das heißt, die kommen uns irgendwann besuchen.
Dann holten wir unser Gepäck vom Gepäckband und meine Gastschwester nahm meinen kleinen Koffer. Immerhin ein bisschen nett...
Ich verabschiedete mich noch schnell von den anderen Austauschschülern, die mittlerweile auch ihr Gepäck holen wollten. Und dann noch von Emily und dann brachte mich meine Gastfamilie zu ihren Pick-up(Das Auto, nicht das Schockoladenteil).
Dort wartete mein Gastvater auf uns. Ihr begrüßte mich super freundlich und nahm mir den großen Koffer ab und verfrachtete ihn im Kofferraum.
Dann fuhren wir los und meine Gastmutter fragte mich, wie mein Flug war. Ich war so aufgeregt, dass ich erst einmal auf Deutsch geantwortet habe. Schnell habe ich auf Englisch geantwortet. Ich war zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall noch viel zu schüchtern, um irgendetwas zu sagen und deswegen bestand mein Wortschatz aus "Yes", "No" und "Okay".
Wir sind eine Stunde gefahren und die Stimmung hat sich nur ganz wenig gelockert. Ich war immer noch angespannt. Aber dann haben wir einen Stop bei einem typisch amerikanischen Restaurant gemacht und natürlich (Achtung: Klischee) haben wir Burger gegessen!
Dann hat sich die Stimmung ein bisschen mehr gelockert.
Meine Gastmutter erzählte mir von dem Demo Derby, das nächte Woche in New Ulm (die nächst größte Stadt, die von Einwanderen aus Deutschland an die Stadt Ulm in Deutschland angelehnt ist).
An der Farm angekommen, haben sie mir das Haus gezeigt und mir ist aufgefallen, dass sie hier nicht so viel Wert auf Ordnung legen. Das Haus ist sehr groß und sehr amerikanisch. Danach zeigten sie mir mein Zimmer. Es ist groß, blau und sehr gemütlich. Uuuund... ich habe einen Wandschrank!
Als ich ein bisschen Zeit für mich hatte, packte ich meinen Koffer aus und bemerkte, dass die Schokolade (Gastgeschenk) ein wenig zerbrochen ist.
Sie haben sich trotzdem darüber gefreut!
Sonntag, 16. August 2015
Chicago, Chicago... Part 2
Wir haben Namensschilder, T-Shirts und unsere Hotelzimmer mit Wifi bekommen. Woraufhin alle ihr Hndy gezückt haben, da alle im Flieger kein internet hatten. Danach durften wir in unsere Zimmer ziehen. Ich habe erst meine Zimmertür nicht aufbekommen, weil irgendwer die Tür von innen abgeriegelt hat. Na toll, eine von den Zicken! Aber nein, es war Viktoria. Sie ist echt nett. Dann war Freizeit angesagt. Die gute Nachricht war: Das Hotel hat einen Pool. Die schlechte Nachricht war: Wir durften ihn nicht benutzen. Also mussten wir die ganze Zeit Fernsehen gucken und uns mit der bescheuerten Werbung rum schlagen. Im amerikanischen Fernsehen ist irgendwie nach fünf Minuten immer Werbung. Um 18 Uhr konnten wir dann essen. Spaghetti oder Salat oder Cookies oder Muffins oder das Wasser, das immer auf dem Tisch steht. Leute? Das ist Chlorwasser, das die trinken. Zumindest schmeckt das so und jetzt weiß ich auch, warum so viele Leute hier Cola trinken. Unser ganzer Tisch war übermüdet und wollte eigentlich nur schlafen, aber nein. Wir mussten warten, bis alle aufgegessen haben. Wir waren schon in Startposition und als der letzte endlich fertig war, sind wir nach oben gesprintet und haben den Fernseher eingescahltet. Aber so richtig hingeguckt haben wir nicht. Auf jeden Fall lief der Fernseher die ganze Nacht.
Am nächten Morgen wurden wir um 7 Uhr geweckt und mussten um 8 Uhr frühstücken. Es gab Begle und Cookies und Muffins und noch mehr Cola und Säfte. Die ersten meinten, dass sie schon drei Kilo zu genommen hätten. Nur.
Wir haben uns dann noch mit ein paar Brasilanern und einem Norweger unterhalten. Wir haben denen dann ein paar Wörter beigebracht, die jeder wissen muss. Also so was wie Scheiße.
Um 9 Uhr gab es dann die Präsentation von Sandy (Eine von Nacel Open Door). Die hat uns eigentlich nur das erzählt, was wir schon wussten nur in Englisch.
Um 12 Gab es Mittagessen und um 13 Uhr fuhren wir mit dem Reisebus in die Innenstadt. Den Guide holten wir dann irgendwo ab, allerdings mussten wir 15 Minuten auf ihn warten. Und anstatt der Busfahrer den Motor so lange aus schaltet, lässt er ihn einfach laufen. Mir ist sowieso aufgefallen, dass hier alle immer den Motor an lassen, wenn sie warten. Auf jeden Fall ist Chicago eine richtig schöne Stadt und nicht so dreckig, wie ich gedacht hätte. Wir sind durch die Stadt gefahren, waren an diesem Spiegelteil, dessen Namen ich vergessen habe und haben eine Bootstour über den Lake Mischigan gemacht. Von dort aus konnte man die Skyline gut fotografieren.
Leider blieb uns kaum noch Zeit selbstständig etwas in der Stadt. Deswegen konnte ich meinen Freunden und meiner Familie leider keine geschenke kaufen. Stattdessen waren wir bei McDonalds.
Später am Abend haben wir dann besprochen, wer, wann, wo zum Flughafen musste. Ich musste um 6:00 Uhr aufstehen und der Bus, der uns abholt, kam um 6:45 Uhr. Es war eine Qual meine ganzen Koffer über den Teppich, des Hotels zu ziehen.
Am Flughafen half uns dann Kyle (Ein Typ von Nacel Open Door). So ging das relativ schnell. Da die Schlange an der Sicherheitskontrolle sehr lang war, hatten wir Angst, unseren Flug zu verpassen. Ich bin zum Glück mit ein paar anderen Austauschschülern zusammen geflogen. Also sind wir so schnell wie möglich zum Gate gerannt, als alle durch die Sicherheitskontrolle waren.
Wir sind gerannt und gerant und es kam mir so vor, als hätte der Flughafen von Chicago gar kein Ende. Wir waren total aus der Puste, als wir angekommen sind, aber das völlig umsonst, denn zwei Minuten später, verkündete man uns eine Verspätung von 15 Minuten.
Am nächten Morgen wurden wir um 7 Uhr geweckt und mussten um 8 Uhr frühstücken. Es gab Begle und Cookies und Muffins und noch mehr Cola und Säfte. Die ersten meinten, dass sie schon drei Kilo zu genommen hätten. Nur.
Wir haben uns dann noch mit ein paar Brasilanern und einem Norweger unterhalten. Wir haben denen dann ein paar Wörter beigebracht, die jeder wissen muss. Also so was wie Scheiße.
Um 9 Uhr gab es dann die Präsentation von Sandy (Eine von Nacel Open Door). Die hat uns eigentlich nur das erzählt, was wir schon wussten nur in Englisch.
Um 12 Gab es Mittagessen und um 13 Uhr fuhren wir mit dem Reisebus in die Innenstadt. Den Guide holten wir dann irgendwo ab, allerdings mussten wir 15 Minuten auf ihn warten. Und anstatt der Busfahrer den Motor so lange aus schaltet, lässt er ihn einfach laufen. Mir ist sowieso aufgefallen, dass hier alle immer den Motor an lassen, wenn sie warten. Auf jeden Fall ist Chicago eine richtig schöne Stadt und nicht so dreckig, wie ich gedacht hätte. Wir sind durch die Stadt gefahren, waren an diesem Spiegelteil, dessen Namen ich vergessen habe und haben eine Bootstour über den Lake Mischigan gemacht. Von dort aus konnte man die Skyline gut fotografieren.
Leider blieb uns kaum noch Zeit selbstständig etwas in der Stadt. Deswegen konnte ich meinen Freunden und meiner Familie leider keine geschenke kaufen. Stattdessen waren wir bei McDonalds.
Später am Abend haben wir dann besprochen, wer, wann, wo zum Flughafen musste. Ich musste um 6:00 Uhr aufstehen und der Bus, der uns abholt, kam um 6:45 Uhr. Es war eine Qual meine ganzen Koffer über den Teppich, des Hotels zu ziehen.
Am Flughafen half uns dann Kyle (Ein Typ von Nacel Open Door). So ging das relativ schnell. Da die Schlange an der Sicherheitskontrolle sehr lang war, hatten wir Angst, unseren Flug zu verpassen. Ich bin zum Glück mit ein paar anderen Austauschschülern zusammen geflogen. Also sind wir so schnell wie möglich zum Gate gerannt, als alle durch die Sicherheitskontrolle waren.
Wir sind gerannt und gerant und es kam mir so vor, als hätte der Flughafen von Chicago gar kein Ende. Wir waren total aus der Puste, als wir angekommen sind, aber das völlig umsonst, denn zwei Minuten später, verkündete man uns eine Verspätung von 15 Minuten.
Dienstag, 11. August 2015
Chicago, Chicago... Part 1
Ich habe mich nun länger nicht mehr gemeldet. Das liegt daran, dass ich die ersten Tage in Amerika kein Internet auf meinem Laptop hatte. Jetzt kann ich wieder ein bisschen berichten. Von der Organisation aus konnten wir zwei Tage an einem Vorberietungsseminar in Chicago teilnehmen. Das habe ich natürlich ausgenutzt, denn wann kommt man sonst nach Chicago.
Die ersten Tage bevor ich nach Amerika geflogen bin, habe ich kaum geschlafen. Ich war viel zu aufgeregt. Den letzten Tag vor Abflug haben meine Eltern, ich und eine Freundin mit Familie in Frankfurt verbracht. Von dort aus würde ich am nächsten Tag fliegen. Es war ein sehr schöner Abend, aber geschlafen, habe ich trotzdem nicht.
Dann kam wahrscheinlich der schlimmste Abschied meines Lebens. Und zwar als ich alleine zur Sicherheitskontrolle musste. Ohne meine Eltern. Schon den Abend davor musste ich mich von meinen Geschwistern verabscgieden, aber an dem Tag, wurde mir erst bewusst, dass ich ein Jahr nicht da sein werde. Und gleich danach kam der schlimmste Flug meines Lebens. Wer hat schon einmal neun Stunden nur gesessen? Der weiß, was ich meine. Es sind Körperteile eingeschlafen, die noch nie eingeschlafen sind. Und das Essen in den Flugzeugen ist so unverschämt klein! Aber beim Fliegen kann ich sowieso nicht so viel essen. So lange ich keinen festen Boden unter meinen Füßen habe, habe ich ein komisches Gefühl im Magen.
Aber irgendwann kamen wir dann an und wir mussten erst einmal durch die Sicherheitskontrolle. Die war übrigens in Englisch. Und ich habe leider kaum ein Wort verstanden, aber ich wusste, was die Frau sehen wollte. Ich bin gar nicht so schlecht in Englisch, aber verstehen konnte ich sie trotzdem nicht.
Am Flughafen wurden wir schließlich von zwei Typen von Nacel Open Door (Die Partnerorganisation von Open Door International in Amerika) abgeholt. Die uns dann zum Hotel gebracht haben. Dort haben wir Sandy getroffen. Das ist die Frau, die das Seminar mit uns durchgeführt hat.
Die ersten Tage bevor ich nach Amerika geflogen bin, habe ich kaum geschlafen. Ich war viel zu aufgeregt. Den letzten Tag vor Abflug haben meine Eltern, ich und eine Freundin mit Familie in Frankfurt verbracht. Von dort aus würde ich am nächsten Tag fliegen. Es war ein sehr schöner Abend, aber geschlafen, habe ich trotzdem nicht.
Dann kam wahrscheinlich der schlimmste Abschied meines Lebens. Und zwar als ich alleine zur Sicherheitskontrolle musste. Ohne meine Eltern. Schon den Abend davor musste ich mich von meinen Geschwistern verabscgieden, aber an dem Tag, wurde mir erst bewusst, dass ich ein Jahr nicht da sein werde. Und gleich danach kam der schlimmste Flug meines Lebens. Wer hat schon einmal neun Stunden nur gesessen? Der weiß, was ich meine. Es sind Körperteile eingeschlafen, die noch nie eingeschlafen sind. Und das Essen in den Flugzeugen ist so unverschämt klein! Aber beim Fliegen kann ich sowieso nicht so viel essen. So lange ich keinen festen Boden unter meinen Füßen habe, habe ich ein komisches Gefühl im Magen.
Aber irgendwann kamen wir dann an und wir mussten erst einmal durch die Sicherheitskontrolle. Die war übrigens in Englisch. Und ich habe leider kaum ein Wort verstanden, aber ich wusste, was die Frau sehen wollte. Ich bin gar nicht so schlecht in Englisch, aber verstehen konnte ich sie trotzdem nicht.
Am Flughafen wurden wir schließlich von zwei Typen von Nacel Open Door (Die Partnerorganisation von Open Door International in Amerika) abgeholt. Die uns dann zum Hotel gebracht haben. Dort haben wir Sandy getroffen. Das ist die Frau, die das Seminar mit uns durchgeführt hat.
Mittwoch, 5. August 2015
Die letzten Tage in Deutschland
Morgen ist es mein letzter Tag hier in Deutschland und heute mein letzter Tag Zuhause. In den letzten Tagen habe ich Sachen zusammen gesucht und meine Mutter kopierte alle wichtigen Unterlagen mindestens dreimal. Im Moment sieht mein Zimmer aus, als hätte ich seit drei Jahren nicht mehr aufgeräumt. Der Inhalt meines Kleiderschrankes liegt verteilt auf dem Boden. Mittendrin ein großer Koffer, ein kleiner Koffer und die größte Handtasche, die ich finden konnte. Das Gastgeschenk nimmt den größteil meines Koffers weg, sodass es sich nun anfühlt, als würde ich meine Schwester hoch heben und nicht meinen Koffer.
Allerdings fliege ich auch nach Minnesota, also müssen die meisten Klamotten ziemlich warm sein. Leider darf ich nur 23 Kilo mitschleppen und das ist für die Menge, die ich mitnehmen will einfach zu wenig. Auch wenn ich schon den kleinen Koffer mit noch mehr Klamotten bepackt habe, wiegt es einfach zu viel.
Deswegen bekomme ich meine Winterklamotten erst im Winter zugeschickt. Aber egal meine Gastschwester meint sie hätte Klamotten für mich.
Ich hatte noch nie so sehr das Gefühl etwas vergessen zu haben, wie heute. Auch wenn ich alles dort kaufen könnte.
Heute ist meine Abschiedsparty und ich freue mich schon riesig darauf! Alle noch einmal zu sehen, bevor ich gehe.
Allerdings fliege ich auch nach Minnesota, also müssen die meisten Klamotten ziemlich warm sein. Leider darf ich nur 23 Kilo mitschleppen und das ist für die Menge, die ich mitnehmen will einfach zu wenig. Auch wenn ich schon den kleinen Koffer mit noch mehr Klamotten bepackt habe, wiegt es einfach zu viel.
Deswegen bekomme ich meine Winterklamotten erst im Winter zugeschickt. Aber egal meine Gastschwester meint sie hätte Klamotten für mich.
Ich hatte noch nie so sehr das Gefühl etwas vergessen zu haben, wie heute. Auch wenn ich alles dort kaufen könnte.
Heute ist meine Abschiedsparty und ich freue mich schon riesig darauf! Alle noch einmal zu sehen, bevor ich gehe.
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