Sonntag, 16. August 2015

Chicago, Chicago... Part 2

Wir haben Namensschilder, T-Shirts und unsere Hotelzimmer mit Wifi bekommen. Woraufhin alle ihr Hndy gezückt haben, da alle im Flieger kein internet hatten. Danach durften wir in unsere Zimmer ziehen. Ich habe erst meine Zimmertür nicht aufbekommen, weil irgendwer die Tür von innen abgeriegelt hat. Na toll, eine von den Zicken! Aber nein, es war Viktoria. Sie ist echt nett. Dann war Freizeit angesagt. Die gute Nachricht war: Das Hotel hat einen Pool. Die schlechte Nachricht war: Wir durften ihn nicht benutzen. Also mussten wir die ganze Zeit Fernsehen gucken und uns mit der bescheuerten Werbung rum schlagen. Im amerikanischen Fernsehen ist irgendwie nach fünf Minuten immer Werbung. Um 18 Uhr konnten wir dann essen. Spaghetti oder Salat oder Cookies oder Muffins oder das Wasser, das immer auf dem Tisch steht. Leute? Das ist Chlorwasser, das die trinken. Zumindest schmeckt das so und jetzt weiß ich auch, warum so viele Leute hier Cola trinken. Unser ganzer Tisch war übermüdet und wollte eigentlich nur schlafen, aber nein. Wir mussten warten, bis alle aufgegessen haben. Wir waren schon in Startposition und als der letzte endlich fertig war, sind wir nach oben gesprintet und haben den Fernseher eingescahltet. Aber so richtig hingeguckt haben wir nicht. Auf jeden Fall lief der Fernseher die ganze Nacht.
Am nächten Morgen wurden wir um 7 Uhr geweckt und mussten um 8 Uhr frühstücken. Es gab Begle und Cookies und Muffins und noch mehr Cola und Säfte. Die ersten meinten, dass sie schon drei Kilo zu genommen hätten. Nur.
Wir haben uns dann noch mit ein paar Brasilanern und einem Norweger unterhalten. Wir haben denen dann ein paar Wörter beigebracht, die jeder wissen muss. Also so was wie Scheiße.
Um 9 Uhr gab es dann die Präsentation von Sandy (Eine von Nacel Open Door). Die hat uns eigentlich nur das erzählt, was wir schon wussten nur in Englisch.
Um 12 Gab es Mittagessen und um 13 Uhr fuhren wir mit dem Reisebus in die Innenstadt. Den Guide holten wir dann irgendwo ab, allerdings mussten wir 15 Minuten auf ihn warten. Und anstatt der Busfahrer den Motor so lange aus schaltet, lässt er ihn einfach laufen. Mir ist sowieso aufgefallen, dass hier alle immer den Motor an lassen, wenn sie warten. Auf jeden Fall ist Chicago eine richtig schöne Stadt und nicht so dreckig, wie ich gedacht hätte. Wir sind durch die Stadt gefahren, waren an diesem Spiegelteil, dessen Namen ich vergessen habe und haben eine Bootstour über den Lake Mischigan gemacht. Von dort aus konnte man die Skyline gut fotografieren.
Leider blieb uns kaum noch Zeit selbstständig etwas in der Stadt. Deswegen konnte ich meinen Freunden und meiner Familie leider keine geschenke kaufen. Stattdessen waren wir bei McDonalds.
Später am Abend haben wir dann besprochen, wer, wann, wo zum Flughafen musste. Ich musste um 6:00 Uhr aufstehen und der Bus, der uns abholt, kam um 6:45 Uhr. Es war eine Qual meine ganzen Koffer über den Teppich, des Hotels zu ziehen.
Am Flughafen half uns dann Kyle (Ein Typ von Nacel Open Door). So ging das relativ schnell. Da die Schlange an der Sicherheitskontrolle sehr lang war, hatten wir Angst, unseren Flug zu verpassen. Ich bin zum Glück mit ein paar anderen Austauschschülern zusammen geflogen. Also sind wir so schnell wie möglich zum Gate gerannt, als alle durch die Sicherheitskontrolle waren.
Wir sind gerannt und gerant und es kam mir so vor, als hätte der Flughafen von Chicago gar kein Ende. Wir waren total aus der Puste, als wir angekommen sind, aber das völlig umsonst, denn zwei Minuten später, verkündete man uns eine Verspätung von 15 Minuten.

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