Ich habe mich nun länger nicht mehr gemeldet. Das liegt daran, dass ich die ersten Tage in Amerika kein Internet auf meinem Laptop hatte. Jetzt kann ich wieder ein bisschen berichten. Von der Organisation aus konnten wir zwei Tage an einem Vorberietungsseminar in Chicago teilnehmen. Das habe ich natürlich ausgenutzt, denn wann kommt man sonst nach Chicago.
Die ersten Tage bevor ich nach Amerika geflogen bin, habe ich kaum geschlafen. Ich war viel zu aufgeregt. Den letzten Tag vor Abflug haben meine Eltern, ich und eine Freundin mit Familie in Frankfurt verbracht. Von dort aus würde ich am nächsten Tag fliegen. Es war ein sehr schöner Abend, aber geschlafen, habe ich trotzdem nicht.
Dann kam wahrscheinlich der schlimmste Abschied meines Lebens. Und zwar als ich alleine zur Sicherheitskontrolle musste. Ohne meine Eltern. Schon den Abend davor musste ich mich von meinen Geschwistern verabscgieden, aber an dem Tag, wurde mir erst bewusst, dass ich ein Jahr nicht da sein werde. Und gleich danach kam der schlimmste Flug meines Lebens. Wer hat schon einmal neun Stunden nur gesessen? Der weiß, was ich meine. Es sind Körperteile eingeschlafen, die noch nie eingeschlafen sind. Und das Essen in den Flugzeugen ist so unverschämt klein! Aber beim Fliegen kann ich sowieso nicht so viel essen. So lange ich keinen festen Boden unter meinen Füßen habe, habe ich ein komisches Gefühl im Magen.
Aber irgendwann kamen wir dann an und wir mussten erst einmal durch die Sicherheitskontrolle. Die war übrigens in Englisch. Und ich habe leider kaum ein Wort verstanden, aber ich wusste, was die Frau sehen wollte. Ich bin gar nicht so schlecht in Englisch, aber verstehen konnte ich sie trotzdem nicht.
Am Flughafen wurden wir schließlich von zwei Typen von Nacel Open Door (Die Partnerorganisation von Open Door International in Amerika) abgeholt. Die uns dann zum Hotel gebracht haben. Dort haben wir Sandy getroffen. Das ist die Frau, die das Seminar mit uns durchgeführt hat.
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